Herzlichen Glückwunsch zum Österreichischen Musiktheaterpreis!
Der Preis "Gesamtproduktion Operette" geht an Waldmeister
von Stefan Wellner
Was für eine schöne Nachricht: Das Staatstheater am Gärtnerplatz ist mit seiner Produktion von Johann Strauss’ „Waldmeister“ mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 ausgezeichnet worden. Die Inszenierung von Staatsintendant Josef E. Köpplinger erhielt den Preis in der Kategorie „Beste Gesamtproduktion Operette“.
Im Namen des Freundeskreises gratuliere ich dem gesamten Team des Gärtnerplatztheaters sehr herzlich zu dieser Auszeichnung. Sie gilt einer Produktion, die in der vergangenen Spielzeit nicht nur bei uns in München zu erleben war, sondern auch im Rahmen von Johann Strauss 2025 Wien gastierte.
Ganz persönlich bin ich allerdings auch froh, dass ich über die Vergabe dieses Preises nicht entscheiden musste.
Denn auch die beiden anderen nominierten Produktionen habe ich als großartige Operettenabende erlebt: „Die blaue Mazur“ von Franz Lehár beim Lehár Festival Bad Ischl in der halbszenischen Inszenierung von Angela Schweiger und „Wiener Blut“ im Schlosstheater Schönbrunn in der Inszenierung von Nikolaus Habjan.
Gerade über Nikolaus Habjans Nominierung habe ich mich besonders gefreut. Er ist dem Münchner Publikum gut bekannt: In der vergangenen Spielzeit brachte er am Gärtnerplatztheater „Der Besuch der alten Dame“ auf die Bühne.
Drei sehr unterschiedliche Produktionen standen damit nebeneinander – und jede zeigte auf ihre eigene Weise, wie lebendig, klug und gegenwärtig Operette heute auf die Bühne gebracht werden kann. Umso schöner ist es natürlich für uns als Freundeskreis, dass der Preis aus Österreich schließlich nach München an unser Gärtnerplatztheater gegangen ist.
Herzlichen Glückwunsch an Josef E. Köpplinger und an alle Künstlerinnen und Künstler, das Orchester, die Gewerke und alle Beteiligten vor und hinter der Bühne!
Wir freuen uns mit euch über diese Auszeichnung.